Umsatzsteuer in der Gastronomie 2026: 7% auf Speisen, 19% auf Getränke – typische Fehler und was du jetzt beachten musst

6. Mai 2026

Essen gehen ist total entspannt, steuerlich wird es hinter den Kulissen aber schnell kompliziert. Seit dem 1. Januar gilt wieder: 7% auf Speisen, 19% auf Getränke.

In der Praxis läuft das aber längst nicht überall sauber.

In dieser Folge sprechen wir darüber:

  • warum aktuell so viele Belege falsch sind
  • welche Risiken das für Gastronomen und Unternehmer bringt
  • und worauf du bei Bewirtungsbelegen unbedingt achten musst

Die wichtigsten Punkte:

1. 7% vs. 19% – die Realität ist chaotischer als gedacht

Viele Kassen sind noch falsch eingestellt:

  • entweder fehlen die 7% komplett
  • oder alles wird pauschal mit 19% abgerechnet 

→ beides problematisch

2. Fehlerhafte Belege sind ein Risiko

  • falsche Umsatzsteuer kann geschuldet werden
  • Vorsteuerabzug kann verloren gehen
  • erhöhtes Risiko bei Betriebsprüfungen

3. Pauschalangebote (z. B. Hochzeiten)

  • 70% Speisen → 7%
  • 30% Getränke → 19% 

→ nur gültig, wenn korrekt ausgewiesen

4. Trinkgeld nicht vergessen

  • gehört steuerlich zur Hauptleistung
  • falsche Systeme = unnötig hohe Steuerbelastung

5. Bewirtungsbelege: die Klassiker. Pflichtangaben:

  • Teilnehmer 
  • Anlass 
  • Datum
  • vollständige Rechnung

→ fehlt etwas, ist der Abzug weg

6. Digitalisierung verändert alles

  • E-Rechnung wird Standard (spätestens ab 2028)
  • digitale Bewirtungsbelege reduzieren Fehler
  • Systeme zwingen zur vollständigen Erfassung

7. Was es jetzt zu tun gibt

  • Kassensystem prüfen
  • Prozesse dokumentieren
  • Mitarbeiter schulen

Wenn du unsicher bist, ob deine Belege oder Systeme passen:
Schau lieber jetzt drauf – nicht erst bei der Prüfung.

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22 Minuten 18 Sekunden

0:00 Intro
2:25 7% vs. 19%, was gilt wann?
5:59 Pauschalangebote richtig aufteilen
7:43 Typische Fehler in der Praxis
14:00 Bewirtungsbelege, das musst du beachten
18:51 E-Rechnung & Digitalisierung
20:41 Praxis-Tipps für Gastronomen 

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